DIE KLASSE DES NEUEN
Freier Download der deutschen Fassung:

Einladung zur Buchpräsentation:
Die Klasse des Neuen
(The Class of the New)
von Dr. Richard Barbrook
Der Verlag Neue Arbeit lädt zur Präsentation der deutschen Übersetzung von Richard Barbrooks “The Class of the New”. Wesentlicher Bestandteil seines Buches sind Zitate von Wirtschaftsphilosophen und – ökonomen der vergangenen 200 Jahre. Mit deren Aussagen wird ein innovatives Element in unserer Gesellschaft identifiziert – die Klasse des Neuen.
Ein ökonomisches und soziales Paradigma verheißend, nehmen Vertreter dieser Klasse lediglich neue Arbeits- und Lebensweisen vorweg.
Angefangen von Adam Smith, bis zur neuzeitigen Beschreibung der Kreativen von Richard Florida präsentiert die Klasse des Neuen die Zukunft in- und außerhalb kapitalistischer Strukturen.
Die deutsche Ausgabe wird mit Beiträge von Robert Misik, Armin Medosch & Stefan Lutschinger ergänzt. Übersetzung von Valie Göschl.
Vor Ort:
Dr. Richard Barbrook
Robert Misik
Freitag, 27.11.2009, 19.00 Uhr
Bildungszentrum der SP Wien, Praterstraße 25, 1020 Wien
“… Ewige Wiederkehr des Neuen? Nein! … Innovativ wie die Altvorderen: Richard Barbrooks Montage-Essay “Die Klasse des Neuen” ist durchzogen von der optimistischen, utopischen Kühnheit, wie sie für die Linke über ein Jahrhundert lang prägend war …” (Auszug aus dem Vorwort von Robert Misik)
Im Rahmen dieser Buchpräsentation werden freie Exemplare der deutschen Übersetzung vergeben!
Dr. Richard Barbrook

Dr. Richard Barbrook
Richard Barbrook war von 1995 bis 2005 Koordinator des Hypermedia Research Centre der Universität von Westminster, wo er heute Politologie lehrt. Barbrook beschäftigt sich seit den 1980er Jahren mit der emanzipativen Nutzung von Medien, etwa durch Piratenradiosender.
In seinem mit Andy Cameron im Jahr 1995 publizierten Aufsatz „Die kalifornische Ideologie“ rechnete Barbrook mit den neoliberalen Phantasien der durch das damals dominante US-Magazin „Wired“ verbreiteten Auffassung vom Internet als Marktplatz des reibungslosen Kapitalismus ab.
“Wir sind Gefangene einer Zukunftsvorstellung, die bereits Mitte der 1960er Jahre auf der Höhe des Kalten Kriegs entwickelt wurde und deshalb seien wir nicht in der Lage eigene, alternative Zukunftsvorstellungen zu entwickeln”, so etwa lautet zusammengefasst die Grundthese des Buches “Imaginary Futures” von Dr. Richard Barbrook, bohemianhafter Internet-Intellektueller und Lektor an der Westminster University, London.
Erschienen im Pluto Verlag am Beginn dieses Sommers, ist “Imaginary Futures” (2007) eine dringend benötigte Abrechnung mit dem ideologischen Gehalt der Informationsgesellschaft. Kaum jemand ist besser dazu in der Lage als Barbrook.“
Valie Göschl
Übersetzerin für Russisch und Englisch, Kulturmanagerin, Betreiberin der Gryasnaya Galereya in St. Petersburg, Gründungsmitglied von farce vivendi und Mitglied der Syntharturalistischen Kunstvereinigung SHIFZ. Lebt und arbeitet in St. Petersburg, Lviv und Wien. Kontakt: kaospilot@monochrom.at
Anthony Iles
ist freiberuflicher Schriftsteller und wirkt als Redakteur bei dem Magazin Mute mit. Er ist der Koautor einer kürzlich erschienenen Streitschrift zur
„Geschichte von Unten“ [www.caughtlearning.org/all_knees_and_elbows] und Autor des im Selbstverlag publizierten Pamphlets mit dem Titel „The Lower Lea Valley as Fun Palace and Creative Prison“ [www.divshare.com/download/6016897-66f ].
Stefan Lutschinger

ist Kulturwissenschaftler und Dozent für German Studies an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Er studierte Philosophie und Cultural Studies an österreichischen und britischen Universitäten. Sein Forschungsinteresse gilt der analytischen Philosophie, dem Wiener Kreis und Wittgensteins Konzept der „Sprachspiele“. Er ist Mitglied von Class Wargames (www.classwargames.net), einer von Richard Barbrook 2007 initiierten Künstlergruppe. Er lebt in London, St.Petersburg und Wien.
Robert Misik

geboren 1966, lebt als Schriftsteller, Journalist, Blogger und Videoblogger in Wien. Buchveröffentlichungen: „Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore“ (Berlin, 2005). Zuletzt: „Politik der Paranoia. Gegen die neuen Konservativen“ (Berlin, 2009). Im März wurde ihm der „Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik“ verliehen.
Benedict Seymour
ist Schriftsteller, Filmemacher, Musiker und ehemaliger stellvertretender Herausgeber des Mute-Magazins. Seine Zusammenarbeit mit David Panos als The London Particular [www.thelondonparticular.org] besteht aus kritischen Texten, Filmbeiträgen und künstlerischen Interventionen in den Prozess der urbanen Neuerungen im Osten Londons. Er ist Mitglied des Platten-Labels „Difficult Fun“ und der Musik-Kollektive „Antifamily“ und „Petit Mal“ [www.myspace.com/petitmalpetitmal , www.difficultfun.org ].